Wir sind mehr als einfach nur stolz, dass wir mit DJ
Shadow einen der letzten Visionäre des Pop für eine exklusive Live Show
in der Deutschschweiz verpflichten konnten. Bereits 1996 sah Josh Davis
die digitale Zukunft mit Sampling und Remix als neuen Kulturtechniken
voraus und sampelte für sein Meilenstein-Album «Entroducing» mehr als
500 Platten aus den Genres Soul, Funk, Rock, Ambient und Hip Hop. Er
gilt als Wegbereiter des Downbeats und TripHops und setzt Live jeden
Scratch selbst, während seine elektrisch-rockenden Sets mit
spektakulären Visuals ineinander fliessen. Zum allerersten Mal in wird
er in Basel nebst den Songs seiner stilprägenden und weltbekannten Alben
wie «Endtroducing» oder «The Private Press» auch sein neues Material
vorstellen!
2001 gegründet, heimste die wohl beste Funk&Soul-Band
Australiens bereits mit ihrer ersten 7" «Eel Oil/Blackfoot» (2001) Lob
von gestandenen Grössen wie Jazzanova oder Mr. Scruff ein. Doch vor
allem das Release danach machte die Bamboos zu einer festen Grösse in
der kontemporären Funk-Szene: Seit Keb Darge & Kenny «Dope» Gonzales
die Single «Tighten Up/Voodoo Doll» auf ihrem Label Kay-Dee
rausgebracht haben, sind die Bamboos wohl so ziemlich jedem
Funk-Liebhaber ein Begriff. Es folgten nunmehr bereits drei Alben und
etliche Singles auf Tru Thoughts Records und demnächst kommt das neueste
Werk «4» in die Läden. Zusammen mit der Sängerin Kylie Auldist wird die
8-köpfige Combo im Rossstall das neue Album präsentieren. Es groovt
down under!
Mit seiner erfrischenden und eingängigen Mixtur von
Funk-/Soul-Samples mit Hip-Hop-Rhythmen machte sich Ramble John Krohn
alias RJD2 in den vergangenen Jahren als DJ und Produzent vor allem in
der Hip Hop-Szene einen Namen. In seinen letzten Alben «Since We Last
Spoke» (2004, Definitve Jux) und «The Third Hand» (2007, XL Recordings -
The White Stripes, Radiohead, Friendly Fires) entpuppt er sich aber
auch immer mehr auch als versierter und ernst zu nehmender Popkomponist.
2009 hat RJD2 sein eigenes Label RJ's Electrical Connections gegründet
und als erstes Release das Box-Set «2002 - 2010» veröffentlicht. Als
zweites bringt er nun im Frühjahr 2010 sein neues Album «The Colossus»
raus, das er bei uns an vier Turntables, einem MPC, EFX und Visuals
vorstellen wird.
Dass der mit Elektro berühmt gewordene Jimi Tenor auch eine
Vorliebe für Afrobeat hat, weiss man, seit der finnische Tausendsassa
mit Kabu Kabu gespielt hat. Jetzt spannt Tenor mit dem mutmasslichen
Erfinder des Afrobeat zusammen: Der nigerianische Drummer Tony Allen
schrieb bereits in den 70ern an der Seite von Fela Kuti Musikgeschichte,
indem er Jazz-, Highlife- und Funk-Rhythmen fusionierte. Zuletzt haben
seine Beats auch Damon Albarns Allstar-Projekt The Good, The Bad &
The Queen voran getrieben Sein federleichter Stil verleitete Brian Eno
zur Behauptung, Allen sei der grösste Schlagzeuger aller Zeiten. Strut
Records hat die beiden Freigeister nun für den vierten Teil der
Album-Serie: «Inspiration Information» zusammengebracht.